Nasennebenhöhlen, Bronchien und weitere anfällige Organe

Das sowohl in der Lehrerblogosphäre als auch in diversen Kollegien  grasierende Kranksein ist auch nun bei mir gelandet. Und so werde ich erstmal das Bett hüten und mich mit diversen Hausmitteln und verschreibungspflichtigen Medikamenten zudröhnen, damit ich Freitag tatsächlich fit genug bin zum Zeugnisse verteilen.

Gute Besserung an alle, denen es aktuell auch so geht.

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Zu kalt und zu verschnupft…

… für einen Zoobesuch ist es und bin ich derzeit. Also verschiebe ich den Tipp 025 auf frühestens April. Auf der Homepage des nächstgelegenen Zoos habe ich bisher auch nichts zu der Möglichkeit gefunden, „Tierpfleger auf Zeit“ zu sein.

Also gleich mal weiter zum tu´s doch-Tipp 026 für die kommende Woche: „Die eigene Ausstrahlung lässt sich nicht verändern? Und ob! Fragen Sie nach, wie Sie auf andere wirken.“

Prioritäten setzen

Immer wenn man sich für etwas entscheidet, entscheidet man sich gleichzeitig auch gegen etwas. Von dieser Sachlage bin ich momentan ziemlich genervt, weil es mir auch deswegen ein stückweit nicht möglich ist, alle *total*wichtigen Teilaspekte, die mir bei der Arbeit begegnen, simultan zu berücksichtigen. Auch blöd: einige der Anforderungen, die mal locker-flockig von anderen an einen herangetragen werden…ohne sie selber alle umsetzen zu müssen. Die Entscheidung zwischen beruflicher Priorität vs. beruflicher Priorität ist zuweilen schon aufreibend genug. Meistens hängt die eigene Zufriedenheit noch mehr davon ab, wie (auch in diesem Spannungsfeld) die Entscheidung zwischen beruflicher Priorität vs. persönlicher Priorität gelingt…

Momentan sieht es mit meiner Zufriedenheit nicht so dolle aus 😦

Was ich am Samstag alles hätte machen können

Der ursprüngliche Plan war, zu einem VHS-Kurs „Fotografie“ zu gehen, aber der ist wegen fehlerhafter Organisation der VHS leider ausgefallen 😦

Oder ich hätte mich mit einem netten Menschen treffen können, aber ich musste noch meine Zeugnisse fertig schreiben. Vielleicht nächstes oder möglicherweise auch übernächstes Wochenende? 😉

Oder ich hätte wenigstens abends ins Kino gehen können, aber da waren meine Zeugnisse immernochnicht fertig. Ich seh dich also nächste Woche, Django 😉

Oder Marderabwehrmaßnahmen in mein Auto hängen. Seit Donnerstag kann ich es wieder fahren 🙂

Also was habe ich stattdessen Samstag gemacht? Ja, richtig: Zeugnisse geschrieben und geschwiegen (vgl. Tipp 024). Nur das Nötigste sagen, wenn Schule ist, ist echt schwierig, weil man ja leider auch auf unnötigen Kram reagieren muss… Und Zeugnisse schreiben ist, abgesehen vom zähen Arbeitsaufwand, eine zweischneidige Angelegenheit, weil mir dann besonders deutlich auffällt, das manche Schüler eine noch größere Portion meiner sonderpädagogischen Kompetenz und Engagements verdient hätten (z.B. Pascal). Besonderes Kopfzerbrechen bereitet mir derzeit Julius, für den ich nächste Woche zusätzlich noch einen Entwicklungsbericht schreiben muss. Ich will möglichst viel für ihn rausholen, aber die Elternarbeit ist ein sensibel zu beackerndes Feld. Bei all dem muss ich aber auch auf mich und meine freien Samstage aufpassen…

Zum Beispiel mal wieder in den Zoo gehen, denn der Tipp 025 für kommende Woche lautet: „Ein halber Tag als Tierpfleger im Pinguin- oder Giraffengehege – wäre das nicht was für Sie?“

Ach ja, meine Zeugnisse sind endlich fertig, ich drucke sie gleich für das letzte „analoge“  Korrekturlesen aus. Und dann geht´s gleich weiter mit Orgakram, Deutsch, Projektunterricht, Hausaufgabenzusammenstellung, … ich habe diese Woche schließlich bisher „nur“ 58 Stunden für die Schule gearbeitet…

Schreibtischarbeit

Ich hab noch einiges zu tun, deshalb in aller Kürze zum tu´s doch!-Tipp:

Zum Glück hat mein Buch zum Kopfstandtipp (023) noch eine Easy-Variante vorgeschlagen, und zwar die Yogaübung „herabschauender Hund“. Die bekomme ich hin.

Der Tipp 024 für kommende Woche: „Sagen Sie heute nur das Nötigste.“ Ich fürchte dieser Tipp wird sich nur schwer mit den schulischen Erfordernissen der nächste Woche vereinbaren lassen…

Eingeschränkte Mobilität 5 oder: Miese Marder

Ein Marder habe in meinem Auto auf ein Kabel gebissen, teilt mir die Werkstatt telefonisch mit, Reparaturkosten bummelige 200,- € (inklusive Heizthermostat musste unabhängig vom Marder repariert werden), nach der Schule könne ich mein Auto abholen.

Miese Marder!

Nach Schulschluss hole ich also mein Auto ab und fahre los. Sobald ich auf 70 km/h bin ruckelt der Motor erneut und die Symbolleuchte blinkt hektisch. Also sofort retour zur Werkstatt. Es ist durch den Marderbiss ein Folgeschaden eingetreten, der bei der Probefahrt der Werkstatt nach der Reparatur noch nicht auf sich aufmerksam gemacht hat. Die Folge: ich kann mein Auto doch erst am Montag abholen und darf dann nochmals schlappe 200,-€ hinblättern.

Miese, fiese Marder!!

Derart emotional vorbelastet wage ich die Frage, ob sich am Montag noch ein weiterer Folgeschaden rausstellen könnte. Das nicht, aber … irgendwann könnte als Folgeschaden des Marderbisses mein Kat kaputt gehen, das würde dann ungefähr 800,-€ kosten.

WEHE, ihr miesen, fiesen Marder!!!

Unter solchen Bedingungen fällt es mir besonders schwer mich überhaupt an meine Zeugnisse ranzusetzen, geschweige den schicke Sätze zu formulieren 😦