Weg damit

Rätselhefte sehen alle gleich und meiner Meinung nach layotmäßig auch nicht besonders attraktiv aus. Dafür ist in der aktuellen View ein Sommerrätsel mit ganz vielen Fotos, an dem ich mich versucht habe (vgl. Tipp 055). Zusätzlich kann ich mich an einem Foto von einer Kreischeule erfreuen 🙂

Zumindestens meine Schüler finde ich weiterhin prima, aber manches am drumherum in der Schule ist weiterhin zum kreischen oder wegschmeißen…

Der tu´s doch!-Tipp 056 für die kommende Woche schlägt vor: „Schmeißen Sie heute etwas Schreckliches weg, von dem Sie sich bisher nicht trennen konnten.“

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Karacho

Was für eine Woche! Mit blöden Kommunikationsstrukturen, verschwundenen Gegenständen, einem Umfall (Treppensturz), gereizten Zwischentönen, der Fortsetzung von Unklarheiten, Rückenübungen, Wurzelbehandlung, Müdigkeit, einigen netten Sonnenstrahlen im Grau … und einem Lone Ranger (im Kino vgl. Tipp 054, Johnny Depp hat einen äußerst sympatischen Knall).

Der tu´s doch!-Tipp 055 lautet: „Bringen Sie Ihre grauen Zellen auf trab, indem Sie Rätsel lösen.“

Unruhige Raumsituation

Momentan fühlt es sich nach unserem Umzug so an, als wären wir ein Nomadenstamm. Es ist noch nicht alles am richtigen Platz in den Schränken, die Räume sind zu warm (Höchstwert 32°C), wir müssen uns auf Wanderschaft begeben um unser Mittagsgeschirr wiederzufinden (vorläufig essen wir im ehemaligen Motorikraum, in den aber übernächste Woche das Lehrerzimmer umziehen muss, wo wir danach Mittag essen werden?: nichts genaues weiß keiner nicht…), wir wandern täglich zum Schwimmlager ins Freibad und müssen gut überlegen was wir wohin mitnehmen um möglichst Wege zu sparen. In dem Gebäude in dem sich meine Klasse befindet, sind zwei unterschiedliche Reinigungsfirmen tätig, die sich auch erstmal einigen mussten, wo sie ihre Wischmobs etc. lassen. Und auch unsere Klasse muss sich mit unserer Nachbarklasse über einiges einig werden, was nicht besonders einfach ist… Reibungsverluste en masse… Daneben sind nicht alle meine Schüler derzeit ausgeglichen (was ich absolut verstehen kann) und es sind Gespräche erforderlich, z.B. das Christoph keine Handyaufnahmen von sich umziehenden Schülerinnen machen darf oder wohin Vladimir sich bei Frustration zurückziehen kann, damit er nicht gleich ganz wegläuft. Ich muss mir derzeit folgenden Spruch ins Bewusstsein rufen: „Gelassenheit ist die Kunst, mit dem Unvermeidbarem zu kooperieren.“ und versuchen, mir und meinen Schülern Freiräume des Wohlbefindens zu schaffen…

Ich konnte also, wie erwartet, diese Woche nicht auf Multitasking (vgl. Tipp 053) verzichten. Der Tipp 054 für die kommende Woche lautet: „Sehen Sie sich einen Kinofilm an, nur weil Ihnen der Titel gut gefällt.“

Wo ist meine Kuh?*

Jetzt habe ich die Idee, woher meine als Lendenwirbelsyndrom bezeichneten Rückenschmerzen herkommen: Das sind die von mir angespannten Schließmuskeln, damit mir nicht der Satz entfährt: „Das ist doch alles Kinderkacke!“. Stattdessen bleibe ich professionell, was manchmal nervt und anstrengend ist…

Heute war weitestgehend kein entspannter Schultag. Aber die Freizeitgestaltung war dafür wohltuend.

* Inklusive Terry Pratchett-Hörbuch hören 🙂

Los geht´s

Es ist zu warm, um zu bluten (vgl. Tipp 052). Meine Blutspende verschiebe ich lieber auf September oder Oktober. Überhaupt bin ich momentan wohl nicht besonders konsequent bei der Umsetzung meiner tu´s doch!-Tipps. Auch Tipp 053 wird für mich gerade in der kommenden Woche eine Herausforderung: „Machen Sie heute immer nur eine Sache und nicht mehrere gleichzeitg.“ Immerhin geht es wieder mit der Schule los. Und gerade in der ersten Woche möchte ich angesichts noch unklarer offener Verhältnisse möglichst viele Dinge möglichst zügig auf gute Bahnen bringen und muss dabei aufpassen, mich nicht zu verzetteln und zu genügend Pausen zu kommen…

Eingeschränkte Mobilität – mindestens Teil 7

Kaum fahre ich wieder zur Schule, geht es meinem Auto nicht gut, es scheppert und wird daher von mir in besorgter Gemütslage zur nächsten Werkstatt gefahren. Diesmal ist es der Hitzeschutz zwischen dem Auspuff und der restlichen Unterseite des Autos, das Blech war an den Befestigungsschrauben so verrostet, dass es sich abgelöst hat und deswegen unschön auf der Straße aufsetzte/schleifte. Dem Chef der Werkstatt habe ich meine besorgte Gemütslage so authentisch vermitteln können, dass er die Reparatur für kostenlos gemacht hat: mittels neu gebohrter Löcher und Schrauben das Blech wieder befestigt. Sehr nett! Aber ich bin weiterhin besorgt wegen meinem Auto und muss mich wohl früher oder später – bittebittebitte erst später – um die Anschaffung eines neuen Autos kümmern…

Meine körperliche Mobilität ist nach dem heutigen Möbelrücken und Umzugskartonsauspacken in meinem neuen Klassenraum auch etwas eingeschränkt. Aber am Montag habe ich die zweite Massage bei meiner Physiotherapeutin, die das wirklich gut macht.

Und unser aller Mobilität wird sich in zerfließen verwandeln, denn heute waren in meinem neuen Klassenraum 30° C! und dabei war es heute vormittag bewölkt und etwas „kühler“ als die letzten Tage…

Irgendwelche Vorschläge für Draußenunterricht? (außer Schwimmlager und Land-Art, weil wir das sowieso vorhaben)