Schreibblockade

Ironischerweise streikte mein PC, nachdem ich die Überschrift getippt habe und wollte mich zunächst keinen Text tippen lassen…
Eigentlich wollte ich so beginnen:
Mein Körper hat sich gestern und heute geweigert, so früh aufzustehen, dass ich mein vorgenommenes Arbeitspensum geschafft hätte. Die Förderpläne stehen an. Und manchmal gelingt der Flow beim Schreiben und manchmal stellt er sich (noch) nicht ein. Dann ist es eine Fleißarbeit. Hoffentlich habe ich in der kommenden Woche mehr Flow, denn es stehen noch ein paar andere Dinge an…

Advertisements

Früher war mehr Lametta

Ich hoffe, ihr habt die Weihnachtsfeiertage angenehmer verlebt als ich, denn seit Heiligabend legt mich eine besonders hartnäckige und kratzige Erkältung flach, die zeitweise von ausgewählten Gliederschmerzen begleitet wird (ich dachte, ich wäre sie los, heute sind sie wieder da, juche, und niemand hat mir einen Massagegutschein verschenkt…) und meinen Schlafrhythmus desaströs beeinflusst. Und nachdem ich vorhin länger im Bad war, als ich es gerne gewesen wäre, gehe ich heute auch nicht mehr aus dem Haus, weil ich die Sylvesterparty an dem Veranstaltungsort wo es vor 2 Jahren wirklich sehr nett war heute sowieso nicht wirklich genießen könnte *örks*

Insofern wünsche ich uns allen ein erfreuliches, gesundes, energiereiches, genussvolles, entspanntes, geistreiches … Jahr 2015!!!

In Anbetracht der vergangenen Tage mutet es geradezu prophetisch an, dass ich mir schon vor Weihnachten Überlegungen zu meinem „guten“ Vorsatz fürs nächste Jahr gemacht habe und mich entschlossen habe, dass das Motto „Gesundheit genießen“ lauten soll. Ich möchte meiner Gesundheit also genussvoll mehr Gutes tun.
Mein letztes Motto „mehr Kurzurlaub“ habe ich nach den Sommerferien nicht mehr wirklich durchgezogen, auch wenn es eine gute Sache war, die ich in gewisser Form beibehalten möchte. Z.B. habe ich noch keinen Thailand-Kurzurlaub gemacht, d.h. eine Thai-Massage genossen, aber das passt ja auch noch zum „Gesundheit genießen“-Motto. Das letzte Motto hat dafür gesorgt, dass ich dieses Jahr ein Wochenende in einem Wellness-Hotel verbracht habe, was mir seeeeehr gefallen hat und daher im Rahmen des neuen Mottos ein anderes Wellness-Hotel/Spa ausprobiert werden soll. Ich möchte schon gern einmal pro Ferien/Quartal zumindestens ein Wochenende woanders verbringen als normalerweise. Und auch wenn der Autokauf Einfluss auf mein Konto hat, würde ich es mir gerne leisten, im kommenden Jahr mal Urlaub im Ausland zu machen. Deswegen versuche ich es, eine Urlaubs-Taschengeld-Motivations-Sparbox zu beginnen, in die täglich 1,- € pro umgesetzten Gesundheits-Vorsatz wandert. Mal sehn, ob es klappt, ich kenne ja meinen inneren Schweinehund nur zu gut…
Da ich in den letzten Monaten zuviele süße Getränke konsumiert habe, steuere ich im Januar dagegen und erlaube es mir nur Wasser und Tee zu trinken (habe ich dank der Erkältung bereits die letzten Tage praktiziert…). Das ist gesund und den Genuss erlaube ich mir, indem ich das Wasser mit Kräutern und ganzen Fruchtstücken aromatisieren darf. Ich bin schon gespannt, was mir da so alles einfällt. Außerdem erlaube ich mir die Ausnahme, wenn ich z.B. dieses Wochenende ins Theater gehe, anschließend ein Glas Wein zu trinken, dass aber auf jeden Fall von einem Glas Wasser begleitet wird.

Mal sehn, ob ich meinem Magen heute um Mitternacht noch ein Schlückchen Sekt zutraue…

Eingeschränkte Mobilität – vorläufig letzter Teil

Es liegen zwei arbeitsreiche Wochen mit sowohl schulischen als auch außerschulischen Aktivitäten hinter mir. Unter anderem ist mein altes Auto auf dem Weg zur Schule endgültig liegen geblieben. Mittlerweile habe ich ein Nachfolgefahrzeug gefunden. Die kommende Woche steht ganz im Zeichen von Weihnachtsfeiern. Insofern freue ich mich schon jetzt auf die Erholung des nächsten Wochenendes.

Tu´s doch!-Tipp 105: „Lernen Sie mal auf ungewohnte Weise neue Leute kennen: Schwingen Sie das Tanzbein!“

Urban Croquet

„Werde ich gerade Zeuge eines neuen Trendsports?“ frage ich mich als ich zur Bücherei gehe. Denn zwei junge Männer +/- 30 nutzen den Marktplatz und angrenzende Cafés, die schon Feierabend gemacht haben, zum Croquet spielen. Eine schnelle Google-Suche ergibt, dass es in Chicago und Kopenhagen tatsächlich Urban Croquet Clubs gibt, Deutschland scheint aber noch nicht augenfällig mit einem Urban Croquet Fieber infiziert zu sein. Wer weiß, wie es im nächsten Frühjahr ist… Ich habe vor ungefähr 12 Jahren das letzte Mal Croquet gespielt, anlässlich des Sommerfestes der Wohngruppe in der ich damals noch gearbeitet habe. Ich erinnere mich noch sehr an die Mückenschwärme die uns damals aufgefressen haben, weil im Garten auch ein Teich war, der als Brutstätte sehr beliebt war. Die Google-Bilder-Suche hat mir nun doch wieder etwas nostalgisch angehauchte Lust auf dieses Spiel gemacht. Überhaupt gibt es momentan einige Trends die sich auf Vergnügungen besinnen, die schon immer vergnüglich waren, handgemacht und auch gerne gesellig sind und sich ins urbane Stadtleben einfügen. Zum Beispiel den Streetfood Thursday finde ich seit meinem Urlaub in Berlin prima. Nachzulesen auch in meinem derzeit liebsten vor-dem-Einschlafen-drin-blättern-Buch „Auf die Hand“ von Stevan Paul. Wie wäre es denn, wenn jemand den guten alten „Tanztee“ wieder aufleben ließe? Fände ich super, weil ich mich gegen Mitternacht dann doch nicht mehr aufraffe, um in eine Disco zu gehen, obwohl ich bis ca 23:00 noch fest entschlossen war und echt Lust hätte mal wieder zu tanzen, aber dann ist es um 23:05 doch zu gemütlich auf dem Sofa. Gegen 20:00 wäre mein Bio-Rhythmus noch tatkräftig genug, meinetwegen auch gegen 18:00, wenn gleich nebenan Croquet gespielt werden kann und leckeres Streetfood gereicht wird… 😉

Dieses Wochenende habe ich mich immerhin mal zu einem Konzert begeben, dass sich auch gelohnt hat. Zu einem richtigen Herbstferien-Urlaub komme ich aber leider nicht mehr, denn mein altes Laptop ist in Altersteilzeit gegangen und ich musste mir ein neues kaufen. Vorallem das Internet kränkelte massiv…

Deshalb gibt es jetzt nach einigen Wochen Pause mal wieder einen tu´s doch!-Tipp 104: „In jedem steckt ein Schriftsteller – Sie brauchen sich nur Ihre eigene Erzählung auszudenken.“

Etappenziele

Der erste Elternabend liegt hinter mir, der Klassenordner ist mit diversen Übersichtslisten und ähnlichen Organisationshilfen gefüllt und endlich ist die Fachraumverteilung klar und somit konnten wir diese Woche mit dem regulären Stundenplan starten. Ich darf mir für die Möbel-Wunschliste einen weiteren Schrank aussuchen und ein Schulfest haben wir bereits gefeiert. Trotzdem liegt noch einiges organisatorisches „Zurechtgeruckel“ vor mir…

Tipp 103: „Organisieren Sie eine Blindverkostung mit Freunden.“

Trockene Pflanzen

Liebe Topfpflanze!

Ach wärst du nur bei dem Schüler zu Hause geblieben, der dich über die Sommerferien beherbergt hat… Jetzt erwartet dich ein elendes Schicksal! Denn ich habe zwei schwarze Daumen und weiß schon jetzt, dass ich es – ebenso wie die Schüler- vergessen werde, dich zu gießen. Dir blüht -sic!- nun also ein langwieriges Absterben durch vertrocknen.

Umso ironischer mutet es da an, dass der tu´s doch!-Tipp 102 für die kommende Woche folgendermaßen lautet: „Alle Blumenfreunde trocknen heute selbst einen Blumenstrauß.“